Die ANTENNE BAYERN Bayernreporter
Das wichtigste aus den bayerischen Regionen von unseren ANTENNE BAYERN Bayernreportern. Jetzt auch zum Nachlesen und Nachhören!
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Alle PodcastsGroßbrand bei Unterwössen: Löschhelis im Dauereinsatz
Neutral, Oberbayern: Der Brand an der Lackenbergwand bei Unterwössen stellt die Einsatzkräfte vor Ort weiter vor große Herausforderungen. Deswegen hat der Landkreis Traunstein jetzt den Katastrophenfall ausgerufen: Dadurch koordiniert der Landrat den Einsatz jetzt direkt und kann schneller Einsätze planen oder Maßnahmen wie Sperrungen oder Evakuierungen durchsetzen. Aktuell sind ungefähr 270 Einsatzkräfte mit drei Hubschraubern vor Ort. Die versuchen gerade das Feuer aus der Luft zu bekämpfen, weil die Feuerwehrleute am Boden sehr schlecht zum Feuer durchkommen. In den nächsten Stunden kommen auch noch ein Hubschrauber der Bundespolizei und ein österrichisches Flugunternehmen dazu, die so viel Wasser auf den Brand werfen, wie möglich. Aktuell sind ca. 2,5 Hektar vom Brand betroffen - das ist ungefähr die Fläche von 3,5 Fußballfeldern.
Politisches Erdbeben in Bodenmais: Michael Adam tritt als Bürgermeister zurück
Tanja Hugger, Niederbayern: Es ist ein kleines politisches Erdbeben in Bodenmais. Bürgermeister Michael Adam will nicht mehr. Er tritt als Bürgermeister zurück, wie er schreibt will er das Amt ab 1. Januar zur Verfügung stellen. Das hat er seinen Mitarbeitern per Mail mitgeteilt. In einem Statement auf Social Media, das aktuell nicht mehr zu sehen ist, erwähnte er Probleme mit dem Marktgemeinderat. Michael Adam war erst im April nach einem längeren Klinikaufenthalt zurückgekehrt. Dazu hatte er öffentlich Streit mit seinem Ex-Partner. Adam war früher schon mal Bürgermeister, dann auch Landrat. Da hat er Schlagzeilen gemacht, weil er u.a. Sex im Dienstzimmer hatte. Auch Drogen waren Thema.
Rekordquartal: Adidas feiert dank WM ein Fußballfest
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Der fränkische Sportartikelhersteller Adidas hat ein Rekordquartal hingelegt. Vor allem die Fußball-WM hat für gute Geschäfte gesorgt, aber auch die Sparte Laufsport entwickelt sich sehr gut. In der Herzo Base bei Adidas in Herzogenaurach, dankte CEO Björn Gulden den Mitarbeitenden für ihren großartigen Job. Die Fußball-WM war für Adidas ein Erfolg auf ganzer Linie: Zwei Teams, Argentinien mit Lionel Messi und Spanien mit Lamine Yamal, trugen im Finale die drei Streifen. Adidas lieferte den Spielball Trionda - und erstmals in der Geschichte trugen auch die Schiedsrichter Adidas. „Wir hätten nicht besser aussehen und es nicht besser machen können! Ich glaube, dass sogar Adi Dassler stolz gewesen wäre“, so Gulden. Im zweiten Quartal hat Adidas den Umsatz währungsbereinigt um 14 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro gesteigert - so viel wie noch nie in einem Quartal. Weil die Nachfrage weltweit so stark ist, wird Adidas auch für das Gesamtjahr optimistischer: Statt nur eines hohen einstelligen Plus rechnet der Konzern jetzt mit 9 bis 10 Prozent Umsatzwachstum.
Augsburg: Smart Glasses-Verbot in Bädern und Schulen soll kommen
Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Smart Glasses werden in der Badesaison immer mehr zum Problem. Die Stadt Augsburg tut etwas dagegen: Dort sollen die Brillen in Zukunft in Schwimmbädern, Sportanlagen und auch in Schulen verboten werden. Der Sportausschuss hat das jetzt auf den Weg gebracht. Damit soll verhindert werden, dass heimlich gefilmt oder fotografiert wird – Aufnahmen von Smart Glasses, zum Beispiel von Badegästen, landen immer öfter im Internet. Die Brillen erkennt man in der Regel an dicken Bügeln, winzigen Kameralinsen und einer leuchtenden LED-Lampe. Von dem Augsburger Verbot ausgenommen sein sollen Menschen mit Sehbehinderung, die diese Brillen im Alltag als Assistenzsystem brauchen. Ähnliche Smart-Glasses-Verbote werden derzeit auch in vielen anderen Städten diskutiert.
Nach mehr als zehn Jahren: Bayerische Agave blüht
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Ein echter und seltener Hingucker ist derzeit in Würzburg zu sehen: Im Hofgarten der Residenz blüht eine Agave - und das kommt in Bayern nur selten vor. Die letzte bayerische Agave hatte vor vierzehn Jahren im Ansbacher Hofgarten geblüht. Auch die Gärtner in Würzburg waren überrascht, als sie im Frühjahr entdeckten, dass die Agave einen Stängel ausbildet - oder vielmehr einen Mast. Dieser Mast ist inzwischen auf über vier Meter in die Höhe geschossen. Dort hat sich der Blütenstand gebildet, und nun sind die ersten zartgelben Knospen aufgegangen. Die Blüte dauert voraussichtlich bis Mitte August. Danach stirbt die Pflanze zwar ab, hinterlässt aber kleine Ableger - also bereits die nächste Generation.
Flusskreuzfahrten auf dem Main: Würzburg freut sich auf Touristen
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Flusskreuzfahrten nach Würzburg sind wieder ein echter Renner: Im vergangenen Jahr haben dort mehr als 900 Schiffe angelegt - fast so viele wie vor der Corona-Pandemie. Der Hafen rechnet auch künftig mit rund 1.000 Kreuzfahrtschiffen pro Jahr. Ausreichend Platz ist vorhanden - vor allem an Anlegern außerhalb der Innenstadt. Die meisten Gäste kommen aus den USA, Neuseeland und Australien, aber auch aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für Würzburg ist das ein wichtiger Wirtschaftsfaktor: Die Touristen kommen in die Stadt und geben gerne Geld aus. Der Main ist derzeit gut befahrbar, weil genügend Wasser angestaut ist. Probleme gibt es nur vereinzelt, wenn auf Rhein und Donau Niedrigwasser herrscht und die Schiffe dort festliegen.
Allgäu will Olympia-Wettbewerbe austragen – Ergänzung zu München
Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Die Landeshauptstadt bewirbt sich als Austragungsort für Olympische Spiele – und jetzt wirft auch das Allgäu seinen Hut in den Ring, als Ergänzung zu München. In einem Schreiben an Innen- und Sportminister Joachim Herrmann signalisiert die Allgäu GmbH ihre Bereitschaft, einzelne Wettbewerbe im Rahmen einer bayerischen Olympiabewerbung zu übernehmen. Der Vorsitzende, der Oberallgäuer Landrat Christian Wilhelm, bringt dabei ein olympisches Straßenradrennen ins Spiel – von den Allgäuer Alpen bis nach München. Auch für Mountainbike, BMX und Triathlon biete die Region nach seinen Worten beste Voraussetzungen.
Oberallgäu: „Bär“ entpuppt sich als Dachs
Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Aufregung in der letzten Woche im Oberallgäu: Es wurde vermutet, dass hier möglicherweise ein Bär durch die Gegend streift. Jetzt stellt sich das Ganze aber ganz anders dar – der „Bär“ ist ein Dachs. Ein verdächtiger Kotfund im Süden des Landkreises Oberallgäu hatte für Wirbel gesorgt. Das Landesamt für Umwelt hat die Hinterlassenschaft inzwischen im Speziallabor untersuchen lassen und gibt jetzt Entwarnung. Weil beide Tiere einen ähnlichen Speiseplan haben, sehen die Spuren verblüffend ähnlich aus, so die Experten. Zuletzt war vor gut drei Jahren ein Braunbär im Allgäu unterwegs.
Entgegen dem Trend: Fürth schließt Haushalt mit Plus
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: In Fürth läuft’s finanziell weiter rund: Viele Städte schreiben rote Zahlen, aber Fürth schafft auch im letzten Haushaltsjahr einen Überschuss. Unterm Strich steht ein Plus von fünf Millionen Euro - nebenbei hat die Stadt sogar noch zwei Millionen Euro Schulden abgebaut. Seit 16 Jahren fährt Fürth konsequent den Kurs „Schulden runter“: In dieser Zeit hat sich die Pro-Kopf-Verschuldung von 2550 Euro auf heute 1160 Euro mehr als halbiert. Herausforderungen gibt es trotzdem – die Sozialausgabe steigen zum Beispiel und auch die Finanzierung des Klinikums ist unsicher. Hinzu kommt ein sehr hohes Investitionsprogramm, unter anderem für die Fürther Schulen und Brücken. Die Stadt rechnet mit rund 80 Millionen Euro Mehrbelastung in den nächsten Jahren. Für Oberbürgermeister Jung steht fest: „Wir müssen also trotz des erfreulichen Ergebnisses aktuell weiterhin konsequent sparsam wirtschaften, wollen wir nicht auch in eine verhängnisvolle Schuldenspirale rutschen“.
Neue Euro-Scheine: Motive aus Regensburg unter den Top 10
Tanja Hugger, Oberpfalz: Wir kriegen neue Euroscheine. Die Europäische Zentralbank will mal wieder neue Motive drauf haben. Aus über 1200 Vorschlägen aus ganz Europa sind jetzt 10 im Finale und zwei davon kommen aus Regensburg und aus Passau. Jan Robert Dünnweller setzt auf berühmte Europäer. Seine Scheine sehen aus, als habe er sie mit einem geschickten Pinselstrich selbst bemalt. Zu sehen sind u.a. Beethoven oder Leonardo da Vinci. Die Finalisten aus Regensburg sind die Gisela Goppel und der Florian Toperngpong. Die beiden haben gemeinsam bunte Vogelmotive eingereicht, da sitzt z.B. auf dem roten 10EuroSchein ein Eisvogel mit blauem Kopf auf einem Ast. Bis zum 21. September können alle mit abstimmen, welche Motive auf die neuen Banknoten kommen sollen. Einen Link dazu findet ihr hier: Wir kriegen neue Euroscheine. Die Europäische Zentralbank will mal wieder neue Motive drauf haben. Aus über 1200 Vorschlägen aus ganz Europa sind jetzt 10 im Finale und zwei davon kommen aus Regensburg und aus Passau. Jan Robert Dünnweller setzt auf berühmte Europäer. Seine Scheine sehen aus, als habe er sie mit einem geschickten Pinselstrich selbst bemalt. Zu sehen sind u.a. Beethoven oder Leonardo da Vinci. Die Finalisten aus Regensburg sind die Gisela Goppel und der Florian Toperngpong. Die beiden haben gemeinsam bunte Vogelmotive eingereicht, da sitzt z.B. auf dem roten 10EuroSchein ein Eisvogel mit blauem Kopf auf einem Ast. Bis zum 21. September können alle mit abstimmen, welche Motive auf die neuen Banknoten kommen sollen. Einen Link dazu findet ihr hier: https://www.antenne.de/nachrichten/bayern/neue-euro-banknoten-kuenstler-aus-bayern-unter-den-top-10-ezb-startet-oeffentliche-umfrage


